Mähroboter sind praktisch und beliebt – sie halten den Rasen fast von allein in Schach. Doch was viele nicht wissen: Sie stellen eine große Gefahr für Wildtiere dar, allen voran für den Igel.
Warum gerade der Igel?
Igel sind nachtaktive Tiere, die häufig in Gärten unterwegs sind. Sie suchen dort nach Nahrung, wie Schnecken, Käfern oder Würmern, und nutzen Laubhaufen, Hecken oder hohes Gras als Versteck.
Kommt ein Mähroboter, reagiert der Igel nicht mit Flucht – wie etwa ein Kaninchen – sondern mit seiner typischen Abwehrstrategie: Er rollt sich zusammen. Leider hilft ihm das in diesem Fall nicht, denn der Mähroboter erkennt das Tier nicht als Hindernis und fährt darüber hinweg. Dabei kann der Igel schwer verletzt oder sogar getötet werden.
Auch andere Tiere sind betroffen
Neben Igeln sind auch Amphibien wie Frösche oder Kröten, junge Vögel am Boden und große Insekten gefährdet, weil die Geräte sie nicht erkennen und überrollen. Aber der Igel gilt als das am stärksten betroffene Tier, da er häufiger in Gärten vorkommt und durch sein Verhalten besonders verletzungsanfällig ist.
Wie kann man Igel schützen?
- Lassen Sie den Mähroboter nur tagsüber laufen, da Igel vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv sind.
- Kontrollieren Sie den Rasen vorher kurz auf Tiere.
- Schaffen Sie naturnahe Rückzugsorte, wo keine Mähroboter hinkommen.
Fazit
Der Igel ist das Tier, das durch Mähroboter am meisten gefährdet ist. Mit einfachen Verhaltensregeln können Gartenbesitzer dazu beitragen, diese nützlichen und sympathischen Tiere vor unnötigem Leid zu bewahren.
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