Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist einer der bekanntesten Wasservögel Europas – auffällig durch seine elegante Gestalt, das eindrucksvolle Balzverhalten und die namensgebende Federhaube. Besonders im Frühling kann man sie beim Nestbau und später mit niedlichen Küken auf dem Rücken beobachten. Doch wie viele Küken haben Haubentaucher eigentlich?
Anzahl der Küken pro Brut
Ein Haubentaucher-Weibchen legt in der Regel 3 bis 5 Eier, manchmal auch bis zu 7. Nach einer Brutdauer von etwa 27 bis 29 Tagen schlüpfen die Küken – meist alle innerhalb weniger Stunden.
Durchschnittlich ziehen Haubentaucher also 3 bis 5 Küken pro Brut groß.
Was passiert nach dem Schlüpfen?
- Die Küken sind Nestflüchter – sie verlassen kurz nach dem Schlüpfen das Nest und schwimmen eigenständig.
- Sie werden oft auf dem Rücken der Eltern getragen, vor allem bei Gefahr oder zum Wärmen.
- Beide Elternteile kümmern sich aktiv um die Jungen: füttern sie, schützen sie und lehren das Tauchen.
- Nach etwa 10 bis 11 Wochen sind die Jungvögel flugfähig und selbstständig.
Spannender Fakt:
Die gestreifte Zeichnung der Küken (schwarz-weiß) ist typisch und hilft beim Tarnen. Oft sieht man noch größere Jungvögel mit dieser Zeichnung auf dem Rücken der Eltern – ein sehr beliebtes Fotomotiv bei Naturfreunden!
Fazit:
Haubentaucher haben meist zwischen 3 und 5 Küken, die sie mit viel Fürsorge aufziehen. Ihre Rückentragetechnik ist nicht nur praktisch, sondern auch eines der charmantesten Verhaltensmerkmale in der Vogelwelt. Wer die Augen offen hält, kann dieses Naturschauspiel an vielen Seen und Teichen in Europa beobachten – besonders im Frühling und Frühsommer.
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