Was fressen Pinguine?

Pinguine sind ausgezeichnete Jäger und verbringen einen Großteil ihres Lebens auf Nahrungssuche im Meer. Sie sind reine Fleischfresser und haben sich perfekt an das Leben im Wasser angepasst.


Die Hauptnahrung von Pinguinen

Je nach Art und Lebensraum fressen Pinguine vor allem:

  • Fische (z. B. Sardinen, Anchovis)
  • Krill (kleine krebsartige Meerestiere)
  • Tintenfische und Kalmare

Welche Nahrung überwiegt, hängt davon ab, wo der Pinguin lebt und welche Beute im Meer verfügbar ist.


Unterschiede je nach Pinguinart

  • Kaiserpinguine fressen überwiegend Fische und Tintenfische
  • Adélie- und Zügelpinguine ernähren sich hauptsächlich von Krill
  • Galápagospinguine fressen vor allem kleine Fische aus warmen Gewässern

Diese Anpassung verhindert Konkurrenz zwischen den Arten.


Wie jagen Pinguine ihre Nahrung?

Pinguine jagen ausschließlich im Wasser:

  • Sie „fliegen“ unter Wasser mit ihren flossenartigen Flügeln
  • Manche tauchen über 100 Meter tief
  • Sie schlucken ihre Beute meist im Ganzen

Dabei können sie erstaunlich schnell und wendig sein.


Fressen Pinguine jeden Tag?

Nicht immer. Während der Brut- oder Mauserzeit bleiben Pinguine oft tagelang oder sogar wochenlang an Land und fasten in dieser Zeit. Besonders Kaiserpinguine können monatelang ohne Nahrung auskommen, während sie ihr Ei ausbrüten.


Fressen Pinguinbabys dasselbe wie Erwachsene?

Ja – aber indirekt.
Eltern fressen Fisch, Krill oder Tintenfisch und würgen die vorverdaute Nahrung für ihre Küken wieder hoch. So erhalten die Jungtiere alle wichtigen Nährstoffe.


Fazit

Pinguine fressen Fische, Krill und Tintenfische.
Sie sind perfekt an das Leben als Meeresjäger angepasst und spielen eine wichtige Rolle im marinen Ökosystem. Veränderungen im Meer – etwa durch Überfischung oder Klimawandel – wirken sich daher direkt auf ihre Ernährung und ihr Überleben aus.

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